Charles Garniers Opernhaus eröffnete 1875 als das extravaganteste Theater der Welt — ein bewusstes Übermaß an Marmor, Blattgold und Kronleuchtern, gebaut, damit die Gesellschaft des Zweiten Kaiserreichs ebenso sehr sich selbst zeigen wie eine Aufführung sehen konnte. Gaston Leroux siedelte seinen Roman hier teils wegen eines echten unterirdischen Sees unter dem Gebäude an, der zur Stabilisierung des Fundaments angelegt wurde.
- Die Grand Staircase und das Grand Foyer sind ebenso sehr die Show wie jede Aufführung — Spiegel, Vergoldung und Kronleuchter
- Marc Chagall bemalte 1964 die heutige Zuschauerraumdecke, ein bewusster Kontrast zum Gold des 19. Jahrhunderts darunter
- Sie brauchen kein Opernticket für einen Besuch — das Gebäude ist an den meisten Tagen ohne Nachmittagsvorstellung als Museum geöffnet
- Öffnungszeiten
- 10:00–17:00 Uhr (an Vorstellungstagen später), Programm vorab prüfen
- Preis
- 15 € für den Selbstrundgang, mehr für geführte Touren
- Tipp
- Buchen Sie wenn möglich eine Führung — nur so sehen Sie die berühmte Loge 5, verbunden mit der Legende des Phantoms der Oper.
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