1626 als Garten zum Anbau von Heilpflanzen für den König gegründet, wuchs der Jardin des Plantes über vier Jahrhunderte zu einem weitläufigen Komplex heran, der Frankreichs Naturkundemuseum, einen kleinen historischen Zoo, tropische Gewächshäuser und einige der ältesten botanischen Sammlungen Europas beherbergt. Er ist ruhiger und weniger besucht als Paris' berühmtere Gärten — genau das macht seinen Reiz aus.
- Die Grande Galerie de l'Évolution im Naturkundemuseum lässt eine Herde ausgestopfter Tiere durch ihre zentrale Halle ziehen — ein wirklich eindrucksvoller Anblick
- Die Ménagerie, Frankreichs zweitältester Zoo, ist klein genug, um sie in ein bis zwei Stunden zu sehen, ohne den Umfang eines modernen Safariparks
- Die Gewächshäuser (Serres) beherbergen Wüsten- und tropische Pflanzensammlungen in restaurierten Eisenkonstruktionen aus dem 19. Jahrhundert
- Öffnungszeiten
- Garten 7:30–20:00 Uhr (je nach Saison), Ménagerie und Museum haben eigene Öffnungszeiten und Tickets
- Preis
- Garten kostenlos; Ménagerie etwa 13 €, Grande Galerie etwa 12 €
- Tipp
- Kombinieren Sie den kostenlosen Garten mit nur einer kostenpflichtigen Attraktion, statt alles sehen zu wollen — der Komplex ist größer, als er auf der Karte wirkt.
In der Nähe
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